Die UK Gambling Commission hat die Einführung von finanziellen Risikobewertungen für Glücksspielkonsumenten offiziell genehmigt. Die Aufsichtsbehörde bestätigte am 7. Juli 2026 spezifische Einzahlungsgrenzwerte für verschiedene Altersgruppen.
Die anfänglichen Stage-1-Limits legen eine Netto-Einzahlungsobergrenze von 5.000 £ innerhalb eines rollierenden 24-Stunden-Zeitraums für Spieler über 25 fest. Für Personen unter 25 liegt das 24-Stunden-Limit bei 2.500 £. Die abschließenden Implementierungsphasen werden diese Werte für einen rollierenden 90-Tage-Zeitraum anpassen und Grenzwerte von 1.000 £ bzw. 750 £ sowie sekundäre Schwellenwerte von 3.000 £ bzw. 2.000 £ festlegen.
Implementierung und Branchenreaktion
Die Implementierungsgruppen sollen den endgültigen Rollout-Zeitplan im Sommer festlegen. Der Betting and Gaming Council und andere Stakeholder hatten zuvor Bedenken geäußert, dass diese Prüfungen zu viel Dokumentation erfordern. Die geschäftsführende CEO Sarah Gardner und die Direktorin Helen Rhodes erklärten, dass der Prozess weitgehend reibungslos bleiben wird.
Sie betonten, dass finanzielle Risikoprüfungen sich von „Leistungsfähigkeitsprüfungen“ unterscheiden.
Finanzielle Risikobewertungen waren ein zentrales Thema des britischen Weißbuchs zur Glücksspielreform.